Ticker 2017-03

TOPTHEMA

Richtfest für das Eltern-Kind-Zentrum

Der Rohbau steht, der Dachstuhl ist sicher – vor nicht einmal einem Jahr fiel der Startschuss für die Baumaßnahmen des neuen Eltern-Kind-Zentrums auf dem Campusgelände Venusberg. Am 20. März zog das Uniklinikum Bonn den Richtkranz hoch über dem Eltern-Kind-Zentrum, welches liebevoll „ELKI“ genannt wird.

„Es ist ein großartiger Tag für unser UKB. Das Richtfest markiert einen wichtigen Meilenstein für das ELKI, das wir bereits Ende 2018 beziehen werden“, freut sich der Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende Prof. Wolfgang Holzgreve. „Die Bauarbeiten schreiten zügig voran und liegen exakt im vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen.“

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https://ukbnewsroom.blog/2017/03/20/richtfest-fuer-das-eltern-kind-zentrum-uniklinikum-bonn-feiert-baufortschritt/

UKB-WEITE THEMEN

Demenz-Forschung auf dem Venusberg-Campus kann beginnen

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel mit Prof. Dr. me. Dr. h. c. mult. Wolfgang Holzgreve. MBA, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKB

Bundeskanzlerin Angela Merkel und NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze haben den Neubau des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) feierlich eingeweiht. Der Neubau liegt auf dem Campus des Universitätsklinikums Bonn (UKB), mit dem das DZNE eng kooperiert. Mit dem sich noch in Bau befindlichen „Zentrum für Neurologie, Psychiatrie und Psychosomatik“ des UKB ist der Neubau über einen Tunnel verbunden. Auf diesem Weg können künftig Patienten des UKB in das DZNE-Gebäude gelangen, die bettlägerig sind und sich bereit erklärt haben, an Studien mitzuwirken.

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https://ukbnewsroom.wordpress.com/2017/03/15/demenz-forschung-in-zusammenarbeit-mit-ukb-kann-beginnen/

Glaukom-Schnellcheck – Peter Kloeppel und Anne Haigis besuchen UKB

v.l.n.r.: Prof. Frank G. Holz, Direktor der Universitäts- Augenklinik Bonn, Prof. Wolfgang Holzgreve Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKB, Peter Kloeppel, Chefmoderator RTL aktuell, Anne Haigis, Musikerin und Sängerin, Dr. Christian Brinkmann, Leiter der Sektion Glaukom der Universitäts-Augenklinik

Zum Welt-Glaukom-Aktionstag hatte die Augenklinik prominenten Besuch. Der Chefmoderator von RTL aktuell ließ sich dort von Augenärzten untersuchen und über den „Grünen Star“ aufklären. Die Veranstaltung war für den Moderator so aufschlussreich, dass er jedem ans Herz legen möchte, die Glaukom-Prävention ernst zu nehmen: „Es ist ja eine Krankheit, die sich über Jahre hinweg entwickelt, von der man aber nichts mitbekommt. Darum möchte ich auch Menschen, die vielleicht wie ich selbst selten zum Arzt gehen, animieren, sich untersuchen zu lassen. Die Konsequenz kann ja schließlich die Erblindung sein und das ist etwas, was sich niemand wünscht.“

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https://ukbnewsroom.wordpress.com/2017/03/14/glaukom-durch-wissen-vorbeugen/

NACHRICHTEN

Endlich ein Leben ohne epileptische Anfälle

Erfolgreicher epilepsiechirurgischer Eingriff am Gehirn: Prof. Vatter erklärt seiner Patientin Lisa den vorgenommenen Eingriff; © Katharina Wislsperger / UK-Bonn

Es begann schon in ihrer Kindheit: Immer wieder litt Lisa unter epileptischen Anfällen. Die ständige Angst vor einem erneuten großen Krampfanfall bestimmte das Leben der 19-Jährigen. Medikamente schützten nicht wirklich davor, eine Operation wurde für nicht möglich erachtet. Hilfe fand sie schließlich im Neuro-Zentrum des Universitätsklinikums Bonn: Ein hochspezialisiertes Team aus  Epileptologen, Neuroradiologen und Neurochirurgen lokalisierte den Ausgangsort der Epilepsie in ihrem linken Schläfenlappen, plante das operative Vorgehen und entfernte die verantwortlichen Hirnstrukturen. Seit der erfolgreichen Operation vor etwa einem halben Jahr hatte Lisa keinen epileptischen Anfall mehr. Jetzt freut sich die junge Frau, voraussichtlich im Sommer mit dem Führerschein starten zu können.

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https://www.uni-bonn.de/neues/080-2017

Modernste Technologie für den Erhalt guten Sehens

Optischer Kohärenztomograph (OCT) neuester Generation: (v li n re): Privatdozentin Dr. Monika Fleckenstein, Prof. Dr. Frank Holz und Dr. Maximilian Pfau freuen sich über die Inbetriebnahme des neuen Geräts; © Rolf Müller / UK Bonn

In der Augenklinik des Universitätsklinikums Bonn steht seit kurzem ein Optischer Kohärenztomograph (OCT) neuester Generation, der eine verbesserte Netzhaut-Diagnostik ermöglicht. So lassen sich die vielfältigen Netzhaut- sowie Makulaerkrankungen schon in einem frühesten Stadium exakt diagnostizieren und unterscheiden. Bonn ist deutschlandweit das erste Zentrum in dem das Gerät sowohl in der Krankenversorgung als auch für Forschungszwecke angewandt wird.

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https://www.uni-bonn.de/neues/067-2017

Neuer Lebensstil ließ die Pfunde schmelzen

Erfolgreiche Teilnahme am Adipositas-Schulungsprogramm „DURCH DICK UND DÜNN“: Prof. Wölfle freut sich über den Erfolg seiner Schützlinge Dominik (li) und Theo (re); © Dr. Inka Väth / Uni Bonn

Zwei Jugendliche haben es geschafft: Mit Erfolg nahmen sie an dem Adipositas-Schulungsprogramm „DURCH DICK UND DÜNN“ teil, das das Universitätsklinikum Bonn in Kooperation mit dem Förderverein Psychomotorik Bonn e.V. und der Familienbildungsstätte Bonn anbietet. Nach dem einjährigen Therapieprogramm brachte Theo 26 und Dominik 20 Kilogramm weniger auf die Waage – und das auch zwei Jahre beziehungsweise ein Jahr später. Das Kursziel eines langfristigen Gewichtsverlusts haben die beiden Jugendlichen erreicht. Gemeinsames Fazit ist, dass sich vieles geändert hat und ihr Leben um einiges besser geworden ist.

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https://www.uni-bonn.de/neues/064-2017

FORSCHUNG

Spezialisten-Zellen helfen Gedächtnis auf die Sprünge

Prof. Dr. Dr. Florian Mormannvon der Bonner Uniklinik für Epileptologie. © Foto: Rolf Müller/UKB-Ukom

Bestimmte Nervenzellen feuern immer dann, wenn sie mit dem Bild oder dem Namen einer ganz bestimmten Person oder eines konkreten Objektes konfrontiert werden. Solche hoch spezialisierten Konzeptneurone erfüllen im Schläfenlappen des Gehirns eine wichtige Funktion für das Arbeitsgedächtnis. Das hat ein internationales Forscherteam unter Federführung der Universität Bonn an Epilepsie-Patienten nachgewiesen.

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https://www.uni-bonn.de/neues/075-2017

Zierfisch gewährt Forschern neue Einblicke in Pigmentierungsstörung

Die Dowling-Degos-Krankheit ist eine erbliche Pigmentierungsstörung, die meist harmlos verläuft. Bei manchen Betroffenen entwickelt sich aber zusätzlich noch eine schwere Hautentzündung. Ein internationales Forscherteam unter Federführung der Universität Bonn hat nun eine Ursache für diesen Zusammenhang gefunden. Ihre Erkenntnisse verdanken sie einem Tier, das Aquarien-Besitzern aufgrund seiner charakteristischen Pigmentierung ein Begriff ist: dem Zebrafisch.

Mikroskopie-Aufnahme einer Zebrafisch-Larve: In den nur wimperngroßen Tieren ist die Verteilung der Pigmentzellen (schwarz) gut zu erkennen. Wurde die Funktion des PSENEN-Gens gestört (rechts), sammelten sich diese an unüblichen Stellen zu deutlich sichtbaren Flecken – ähnlich wie bei Menschen mit der Dowling-Degos-Krankheit. © AG Betz / Uni Bonn

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https://www.uni-bonn.de/neues/073-2017

Soziale Phobie: Hinweise auf genetische Ursache

Das Forscherteam am Pipettierroboter in der Abteilung für Genomik des Life & Brain Forschungszentrums: Dr. Andreas Forstner (sitzend vorne), Privatdozent Dr. Rupert Conrad und Psychologin Stefanie Rambau (stehend von links); © Katharina Wislsperger / UK Bonn

Menschen mit sozialen Ängsten gehen Situationen aus dem Weg, in denen sie der Bewertung durch andere ausgesetzt sind. Häufig leben die Betroffenen zurückgezogen und halten vor allem über das Internet Kontakt. Etwa jeder zehnte Mensch ist im Lauf seines Lebens von dieser Angststörung betroffen. Forscher der Universität Bonn haben nun Hinweise auf ein Gen gefunden, das mit der Erkrankung vermutlich in Zusammenhang steht. Es kodiert einen Serotonin-Transporter im Gehirn. Interessanterweise dämpft dieser Botenstoff Angstgefühle und Depressivität. Die Wissenschaftler wollen diese Ursache genauer erforschen und suchen deshalb weitere Studienteilnehmer.

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https://www.uni-bonn.de/neues/071-2017

Werden kleine Männer häufiger kahl?

Dr. Stefanie Heilmann-Heimbach und Prof. Dr. Markus Nöthen vom Institut für Humangenetik der Universität Bonn; © Andreas Stein / Institut für Humangenetik

Kleine Männer tragen möglicherweise ein erhöhtes Risiko, frühzeitig eine Glatze zu bekommen. In diese Richtung deutet zumindest eine internationale genetische Studie unter Federführung der Universität Bonn. Die Wissenschaftler untersuchten darin das Erbgut von mehr als 20.000 Männern. Ihre Daten zeigen, dass frühzeitiger Haarausfall mit einer Reihe verschiedener Körpermerkmale und Krankheiten in Zusammenhang steht.

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https://www.uni-bonn.de/neues/068-2017

TIPPS & TERMINE

Von kleinen zu großen Herzen – Fortschritte in der Kinderherzmedizin

Im Rahmen des regelmäßig stattfindenden Patientenkolloquiums „Uni-Medizin für Sie – Mitten im Leben“ lädt das Universitätsklinikum Bonn zu einem Informationsabend ein. Unter dem Motto „Von kleinen zu großen Herzen – Fortschritte in der Kinderherzmedizin“ geben Vorträge einen Überblick rund um das Thema. Die kostenlose Veranstaltung findet am Donnerstag, 20. April, ab 18 Uhr im Hörsaal des Biomedizinischen Zentrums (BMZ), Sigmund-Freud-Straße 25, auf dem Venusberg statt.

PERSONALIA

Verdienstkreuz am Bande für Bonner Infektiologen Professor Dr. Jürgen Rockstroh; © Unternehmenskommunikation / UK-Bonn

Prof. Dr. Jürgen Rockstroh ist jetzt im Hansasaal des Historischen Rathauses zu Köln von Oberbürgermeisterin Henriette Reker das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen worden. Der Bonner Infektiologe wurde für sein medizinisches und wissenschaftliches Engagement seit 25 Jahren rund um HIV und AIDS geehrt. Er trägt mit dazu bei, dass das Thema AIDS in der Gesellschaft präsent bleibt.

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https://www.uni-bonn.de/neues/verdienstkreuz-am-bande-fuer-bonner-infektiologen-juergen-rockstroh