NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach am UKB – Richtfest des Biomedizinischen Zentrums II am 7. März 2018

Bonn, 7. März 2018 – Nach nur 19 Monaten Bauzeit wehte am heutigen Nachmittag der Richtkranz über dem Erweiterungsbau des Biomedizinischen Zentrums (BMZ II), der künftigen neuen Heimat für die Grundlagenforschung im Bereich Immunologie und Infektiologie ebenso wie für die translationale und klinische Forschung. Neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und den Bauarbeitern nahm auch Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, an der Veranstaltung teil.

„Unser Ziel als Landesregierung Nordrhein-Westfalens ist es, unsere sechs Universitätsklinika finanziell so zu stärken, dass sie weiterhin ein Aushängeschild nicht nur für unser Bundesland sind, sondern auch über Deutschlands Grenzen hinaus wahrgenommen werden. Die Wissenschaftler, die in das BMZ II einziehen werden, tragen mit ihrer exzellenten Grundlagenforschung wesentlich dazu bei – daher betrachten wir die Finanzierung dieses Forschungsgebäudes als hervorragende Anlage,“ so Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert den Bau des 
Forschungsgebäudes mit 38,5 Millionen Euro. Daneben werden auch die Einrichtung und Laborgegenstände mit zehn Millionen Euro finanziert.

Neuer Raum für Forschung – als Impulsgeber für Lehre und Krankenversorgung

Das UKB baut mit dem BMZ II seine Position als erfolgreicher Wissenschafts- und Forschungsstandort pünktlich und wie geplant weiter aus. „Der Bau ist für uns deswegen bedeutsam, weil für unser Selbstverständnis als Universitätsklinikum die Infrastruktur für Forschung und Lehre genauso wichtig ist wie für die Krankenversorgung“, betonte Professor Holzgreve, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor des UKB. „Exzellente Forschung bildet die Grundlage für eine sich beständig weiterentwickelnde Patientenversorgung. Wenn Lehre, Forschung und Krankenversorgung miteinander verzahnt sind, werden die Erfahrungen und Erkenntnisse jedes einzelnen Bereichs zu Entwicklungsimpulsen der anderen Gebiete.“

Auf den nun errichteten dreieinhalb Geschossen und 4.500 Quadratmetern werden in den nächsten Monaten unter anderem gentechnische Großraumlabore mit Nebenräumen und Dokumentationsplätzen, spezielle Räume für technische Plattformen, Seminar- und Besprechungsräume, Büros, Sozialräume und Meeting Areas eingerichtet. Ab 2019 werden dann die insgesamt 200 Mitarbeiter aller drei Institute des Exzellenzclusters „ImmunoSensation“ des UKB sowie einiger Bereiche des Deutschen Institutes für Infektionsforschung (DZIF) ihre Arbeit von hier aus weiter vorantreiben. Dafür wird das Gebäude auch mit modernster IT-Infrastruktur, einem sogenannten 1 Gigabit-Netzwerk, ausgestattet.

„Dieses neue Spitzenforschungsinstitut bietet Labore und Forschungsgeräte auf höchstem Standard. Darin können wir Bonner Immunologen nun auch endlich im gemeinsamen Gebäude an der Erforschung und Behandlung von entzündlichen Erkrankungen und Infektionen arbeiten“, stellte Professor Christian Kurts, Direktor des Instituts für Experimentelle Immunologie am UKB, stellvertretend für alle Forscher, die das Gebäude künftig beziehen werden, fest.

Pressemitteilung als Download: PM_Richtfest_BMZII