Neurodermitis: UKB-Hautklinik koordiniert Großprojekt zum Aufbau einer Bio- und Datenbank

Zehn Millionen Euro für die Neurodermitis-Forschung Neuartige Präventions- und Behandlungsmethoden für an Neurodermitis Erkrankte erforscht das grenzübergreifende Forschungskonsortium „CK-CARE“ unter Koordination der Hautklinik des Universitätsklinikums Bonn (UKB). Tausende an Probanden ermöglichen die grundlegende Forschung für die Entwicklung individueller Therapien. Die Kühne-Stiftung fördert das Vorhaben in den nächsten drei Jahren mit rund zehn Millionen Euro. Neurodermitis ist in Industrieländern eine verbreitete Krankheit. Sie gilt als nicht heilbar, aber als behandelbar. Schubweise treten rote, schuppende, teils auch nässende Ekzeme auf der HautWeiterlesen

Pflegepreis UKB 2017 „Täglich gute Pflegemomente gestalten“

Im Rahmen der 32. Stationsleitungsbesprechung überreichte Herr Pröbstl im Namen der Pflegedirektion die diesjährigen Pflegepreise. Unter dem Motto „Täglich gute Pflegemomente gestalten“ wurden Pflegeteams ausgezeichnet, die sich intensiv mit der Herausforderung beschäftigt haben Patienten und Angehörigen täglich professionelle gute Pflege am UKB sichtbar und spürbar werden zu lassen. „Pflegende am UKB haben allen Grund stolz auf Ihre Leistung zu sein. Sie bieten Patienten und Angehörigen in interdisziplinären Teams Spitzenversorgung auf höchstem Niveau. Der Pflegepreis UKB steht hier stellvertretend für vieleWeiterlesen

Mit High-Tech-Röntgen sicher gegen „Bombe im Bauch“

Hochmoderner Hybrid-OP erlaubt Behandlung auch sehr schwieriger Aussackungen der Bauchschlagader Eine Aussackung der Bauchschlagader ist eine tickende Zeitbombe. Eine die Gefäßwände abdichtende Gefäßprothese kann verhindern, dass ein solches Bauchaortenaneurysma plötzlich platzt. Dank des neuen hochtechnisierten Hybrid-OPs können jetzt Gefäßspezialisten am Universitätsklinikum Bonn auch anatomisch sehr komplizierte Fälle mit dem schonenden sogenannten EVAR-Verfahren ohne großen Bauchschnitt behandeln. Wie von Geisterhand an einem Roboterarm bewegt, kreist das bogenförmige Angiographie-Gerät um den Patienten und macht aus jeder gewünschten Raumrichtung Röntgenaufnahmen von dessen Gefäßen.Weiterlesen

Eicke Latz und Veit Hornung erhalten Leibniz-Preis

Deutsche Forschungsgemeinschaft ehrt Immunologen der Universität Bonn und der LMU München Prof. Dr. Eicke Latz von der Universität Bonn und Prof. Dr. Veit Hornung von der Ludwig-Maximilians-Universität München erhalten „als zwei der weltweit prägendsten Wissenschaftler auf dem Gebiet der angeborenen Immunantworten“den renommierten Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis. Das hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) heute in Bonn bekanntgegeben. Die mit 2,5 Millionen Euro dotierte Auszeichnung ermöglicht den Preisträgern große Freiheit in der Forschung. Prof. Dr. Eicke Latz ist Direktor des Instituts für AngeboreneWeiterlesen

Versteckte Gefahr in Wild- und Schweinefleisch

Infektion mit Hepatitis-E-Virus besonders gefährlich für Schwangere und immungeschwächte Menschen Fälle von Hepatitis E nehmen in Deutschland zu. Eine Möglichkeit sich anzustecken, ist der Verzehr von rohem oder nicht durchgegartem Wild- und Schweinefleisch. „Da diese Infektion in der Regel harmlos verläuft, wird das gesundheitliche Risiko durch das Hepatitis E-Virus (HEV) bislang unterschätzt“, warnt Gastroenterologe Prof. Christian Strassburg vom Universitätsklinikum Bonn. Denn bei Menschen mit einem stark geschwächten Immunsystem kann die Leberentzündung einen chronischen Verlauf bis hin zu einer Zirrhose nehmen.Weiterlesen

Erfolgsmodell Kaufmännische Ausbildung an der Uniklinik Bonn

Azubis noch gesucht! In der Ausbildung von Kauffrauen und -männern kann das Universitätsklinikum Bonn (UKB) in diesem Jahr mit hervorragenden Ergebnissen glänzen. Am 7. Dezember 2017 wurde dem Ausbildungsbeauftragten Gerrit Klemm eine Urkunde „in Anerkennung der hervorragenden Ausbildungsleistungen“ von der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg (IHK) überreicht. Im Jahr 2018 stehen Interessenten sieben zusätzliche kaufmännische Ausbildungsplätze zur Verfügung. Am UKB werden jährlich 500 Personen in 23 Berufen ausgebildet. Auch Kaufleute im Gesundheitswesen gehören dazu und erlernen in einer Verbundausbildung in allenWeiterlesen

Krebsforscher am UKB ausgezeichnet

Neue Therapiemöglichkeit gegen Hodenkrebs Bonn/Hamburg – Der Bonner Molekular-Pathologe PD Dr. Daniel Nettersheim hat in einer Studie die erfolgreiche Wirkung von Romidepsin auf therapieresistente Hodenkrebszellen nachgewiesen. Dafür ist er mit dem C. E. Alken-Preis 2017 ausgezeichnet worden. Mit seiner Studie zeigte der Krebsforscher des Universitätsklinikums Bonn (UKB), dass der Wirkstoff Romidepsin geeignet ist, testikuläre Keimzelltumoren (Hodenkrebs) zu behandeln, die gegen den chemotherapeutischen Wirkstoff Cisplatin resistent sind. „Das Besondere an der Behandlung der Krebszellen mit Romidepsin ist, dass der Wirkstoff, derWeiterlesen

Patientenkolloquium rund um Psychotherapien

Wie kann denn Reden helfen? Im Rahmen des regelmäßig stattfindenden Patientenkolloquiums „Uni-Medizin für Sie – Mitten im Leben“ lädt das Universitätsklinikum Bonn zu einem Informationsabend ein. Unter dem Motto „Wie kann den Reden helfen? – Wie Psychotherapien funktionieren“ geben Vorträge unter anderem einen Überblick darüber, wie psychische Störungen entstehen, und wie eine bestimmte Form des Redens helfen kann. Die kostenlose Veranstaltung findet am Donnerstag, 14. Dezember, ab 18 Uhr im Hörsaal des Biomedizinischen Zentrums (BMZ), Sigmund-Freud-Straße 25, auf dem VenusbergWeiterlesen

Hohe Auszeichnung für Heinz Beck

Wissenschaftler der Uni Bonn erhält American Epilepsy Society Research Recognition Award Große Ehre für den Neurowissenschaftler Prof. Dr. Heinz Beck von der Universität Bonn: Auf der Tagung der American Epilepsy Society in Washington wurde er nun mit dem Research Recognition Award ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 US-Dollar dotiert und zählt zu den herausragendsten Auszeichnungen in der epileptologischen Forschung. Der American Epilepsy Society Research Recognition Award würdigt exzellente und langjährige Leistungen von Grundlagen- und klinischen Forschern, die wesentlich zu neuenWeiterlesen

Mit Nanopartikel-Tandems gegen den Herzinfarkt

Forscher weisen an Mäusen nach, dass transplantierte Muskelzellen im Magnetfeld besser anwachsen Wie lässt sich nach einem Herzinfarkt geschädigtes Gewebe am besten mit Ersatzmuskelzellen behandeln? Ein Forscherteam unter Leitung der Universität Bonn stellt nun an Mäusen ein innovatives Verfahren vor: Muskelersatzzellen, die die Funktion des geschädigten Gewebes übernehmen sollen, werden mit Magnetischen Nanopartikeln beladen. Diese Nanopartikel-beladenen Zellen werden dann in den geschädigten Herzmuskel gespritzt und von einem Magneten an Ort und Stelle gehalten, weshalb die Zellen besser anwachsen. Die WissenschaftlerWeiterlesen