Eröffnung des Sozialpädiatrischen Zentrums am UKB – Kinder und Jugendliche profitieren von der engen Verzahnung

Ab Oktober bietet die Kinderklinik des Universitätsklinikums Bonn (UKB) in einem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) eine umfassende interdisziplinäre Diagnostik und Behandlung für Säuglinge, Kinder und Jugendliche an, die mit/ohne chronischer Erkrankung entwicklungsverzögert oder in der Entwicklung gestört beziehungsweise von Behinderung bedroht oder beeinträchtigt sind.

Das SPZ ergänzt das bisherige Versorgungsspektrum und koordiniert zugleich eine hohe klinische Expertise in Verbindung mit neuesten Forschungserkenntnissen vor allem im Bereich der komplexen chronischen Erkrankungen, unter anderem bei Hormon- oder Wachstumsstörungen, Herz- und Nierenkrankheiten bei Kindern sowie hämatologisch-onkologischen Erkrankungen.

Durchschneiden des blauen Bandes (v.l.n.r.:) Prof. Johannes Breuer, Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Kinderheilkunde, Prof. Wolfgang Holzgreve, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKB, Kinder, Prof. Fritz Haverkamp, Kommissarischer Leiter des SPZ

Auch die Kleinsten können somit noch besser bei uns umfassend betreut werden„, so Prof. Wolfgang Holzgreve, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKB bei der Eröffnung. Das UKB verfüge über modernste Möglichkeiten und Kompetenz zur Behandlung unter anderem der ehemaligen Frühgeborenen. Dieser interdisziplinäre ganzheitliche Behandlungsansatz komme daher den am UKB behandelten Kindern und ihren Familien direkt zugute, erläuterte der Uniklinik-Chef. Prof. Holzgreve würdigte vor allem auch die schnelle Umsetzung nach der Genehmigung des SPZ durch die Kassenärztliche Vereinigung: „Dass dieses umfangreiche Programm zukünftig in Bonn angeboten werden kann, verdanken wir den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Zentrum für Kinderheilkunde und der Administration, die in den letzten Wochen hochkonzentriert an dem speziellen Konzept und deren Umsetzung gearbeitet haben.

Prof. Fritz Haverkamp, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und Neuropädiatrie, hat die kommissarische Leitung des SPZ übernommen. „Das Ziel ist die interdisziplinäre Früherkennung und Behandlung von Entwicklungsstörungen bei Säuglingen, größeren Kindern und Jugendlichen sowie eine ganzheitliche Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit schwerwiegenden chronischen Erkrankungen und Teilhaberisiken beziehungsweise Behinderungen“, erklärte der Neuropädiater. Dazu gehören unter anderem Neuromuskuläre Erkrankungen, Genetische Störungen, neurokognitive Störungen und ein breites Spektrum anderer Erkrankungen, bei denen eine sozialpädiatrische Betreuung erforderlich ist.“

Prof. Johannes Breuer, Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Kinderheilkunde stellte vor allem das multiprofessionelle Team in den Mittelpunkt seiner Ansprache: „Gemeinsam mit den Familien erstellen wir im Team individuelle Therapiepläne, die ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben der Kinder und Jugendlichen ermöglichen sollen. Unterschiedlichste Beratungs- und Schulungsangebote für die betroffenen Familien sollen dieses Ziel noch mehr stärken.

Pädiatrische Schwerpunkte sind:
Endokrinologie, Diabetologie und Ernährungsmedizin, Nephrologie, Neurochirurgie, Gastroenterologie und Hepatologie, Neonatologie, Phoniatrie und Pädaudiologie, Hämatologie und Onkologie, Kardiologie, Orthopädie.

Termine und Kontakte:
Die Vorstellung erfolgt mit Überweisung durch den behandelnden Kinder- und Jugendarzt.

Hier finden Sie uns:
Universitätsklinikum Bonn Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ)
Gebäude 385, Raum Nr. EG 008
Adenauerallee 119
53113 Bonn

So erreichen Sie uns:
Montag bis Freitag: 08:15 bis 11:30 Uhr
Telefon: 0228 287-33344
Telefax: 0228 287-9033344
E-Mail: ukb-spz@ukbonn.de

Für weitere Informationen: die Website des SPZ unter:
http://ukbspz.ukb-ukom.de

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