Uniklinikum Bonn übt für den Ernstfall 

Heute Abend fand am Uniklinikum Bonn (UKB) eine Großübung für den Krisenfall statt. Simuliert wurde eine reale Situation, bei der mehrere Personen im Zuge eines Busunfalls im Stadtgebiet Bonn zu Schaden gekommen sind. Laut Szenario wurden ins UKB 25 Personen mit verschiedenen Verletzungsgraden eingeliefert. 

Krisenstab UKB

„Solche Übungen mit Schauspielern und realitätsgetreuen Abläufen führen wir zur Qualitätskontrolle in regelmässigen Abständen durch“, erklärte Prof. Wolfgang Holzgreve, der Vorstandsvorsitzende und Ärztliche Direktor des UKB.  Sofort nach Meldung des Unfalls haben die Verantwortlichen des UKB einen Krisenstab gebildet. Nachdem der Katastrophenalarm über einen Serverausgelöst wurde, haben sich die alarmierten Mitarbeiter, vor allem Anästhesisten, Chirurgen und Pflegekräfte für die intensivmedizinische Versorgung, an einem vorher definierten Sammelpunkt versammelt und nach der Registrierung die Arbeit aufgenommen. Insgesamt haben an der Notfallübung 160 Mitarbeiter teilgenommen. „Die Gesundheit unserer Patienten und der Anwohner hat oberste Priorität“, so Damian Grüttner, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende und kaufmännische Direktor des UKB. „Wir haben in kürzester Zeit die Logistik des Uniklinikums auf den Großschadenfall angepasst. Alle Ressourcen zur Behandlung der Patienten stehen zur Verfügung. Wir stehen ebenfalls mit allen zuständigen Behörden in direktem Kontakt und arbeiten gemeinsam und mit Hochdruck daran, die Unfallschäden zu beseitigen“, so Grüttner. Gefahren für die Anwohner rund um das UKB bestanden zu keinem Zeitpunkt.

Patientendarsteller

Für Angehörige der Unfallopfer und der Patienten hat das UKB eine Notfallhotline unter der kostenfreien Nummer (+49) 0228/287-56666 eingerichtet. Die Hotline war rund um die Uhr mit psychologisch geschulten Mitarbeitern besetzt.

Während der Übung vor dem INZ (Interdisziplinäres Notfallzentrum)

Um die Übung möglichst authentisch zu gestalten, wurden speziell Schauspieler angeheuert, die unterschiedliche Verletzungsarten und -grade simuliert haben. „Für die Auswertung der Performance der Mitarbeiter während der Notfallübung sorgten die Forscher des Instituts für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr der Technischen Hochschule Köln (TH Köln), indem die sie die Interaktion der Beteiligten für eine spätere Evaluierung filmisch aufgenommen haben“, so der Plegedirektor Alexander Pröbstl.

Für weitere Fragen kontaktieren Sie bitte die Abteilung Kommunikation und Medien unter:

Magdalena Nitz
Tel: 0228 287 13457
Fax: 0228 287 9013457
magdalena.nitz@ukbonn.de

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