Netzhaut-Erkrankung früher erkennen

Teilnehmer für eine Studie zur häufigsten Erblindungsursache gesucht Die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) ist in Deutschland und anderen Industriestaaten die Hauptursache für Erblindung und schwere Sehbehinderung im Alter. Etwa jeder dritte über 70-Jährige ist betroffen. Davon entwickelt jeder fünfte bis zehnte eine fortgeschrittene AMD. Um den Verlauf der Erkrankung besser vorhersagen zu können, ist es wichtig, bereits frühe Stadien zu erkennen und zu beobachten. Eine Studie an der Augenklinik des Universitätsklinikums Bonn wird messbare Anzeichen, so genannte Biomarker, für das FortschreitenWeiterlesen

Forscher der Uni Bonn: Überangebot des Fettmoleküls S1P stört Übertragung von Informationen im Gehirn

Tödliches Risiko für Nervenzellen Untersuchungen eines internationalen Forscherteams unter Federführung der Universität Bonn an Mäusen zeigen, dass das körpereigene Fettmolekül Sphingosin-1-phosphat (S1P) fatale Auswirkungen im Gehirn entfalten kann, wenn seine Menge übermäßig ansteigt. Dadurch kann es zu gravierenden Funktionsstörungen bei der Signalübertragung im Gehirn kommen und möglicherweise zur Entwicklung einer Demenz. Die Ergebnisse sind nun im Fachjournal „Scientific Reports“ veröffentlicht. Sphingosin-1-phosphat (S1P) erfüllt als Signalmolekül zahlreiche Funktionen. Normalerweise fördert es in vielen Körperzellen die Zellteilung und das Wachstum. Kommt esWeiterlesen

Neuer Angriffspunkt gegen Brustkrebs

Studie unter Beteiligung der Universität Bonn zeigt viel versprechende Ergebnisse in Mäusen Ein Wirkstoff mit Namen Dinaciclib kann möglicherweise verhindern, dass Brusttumoren gegen eine Chemotherapie resistent werden. Das zeigt eine aktuelle Studie unter Beteiligung der Universität Bonn. Erste Ergebnisse aus Mausexperimenten und mit menschlichen Krebszellen sind viel versprechend. Momentan wird der Ansatz in einer klinischen Studie an Menschen getestet. Die Arbeit ist nun in der Zeitschrift „Cell Reports“ erschienen. Auslöser von Brustkrebs ist häufig eine Veränderung in den „Breast Cancer“-GenenWeiterlesen

Wie erfolgreich sind OPs bei Epilepsien?

Forscherteam unter Beteiligung des Bonner Uniklinikums weist bessere Prognosemöglichkeiten nach Medikamente bleiben bei rund einem Drittel der Epilepsiepatienten wirkungslos. Dann ist die chirurgische Entfernung des Anfallsherdes ein möglicher Weg. Allerdings lässt sich schwer vorhersehen, ob eine Operation tatsächlich zu einer Besserung führt. Ein internationales Forscherteam hat mit Hilfe der Diffusions Tensor Bildgebung zwei Gehirnregionen entschlüsselt, anhand derer sich die Erfolgsaussichten einer OP genauer als bisher vorhersagen lässt. Die Wissenschaftler stellen ihre Ergebnisse nun im renommierten Fachjournal „Brain“ vor. Mehr alsWeiterlesen

Struwwelpeter-Gene entdeckt

Team unter Federführung der Universität Bonn findet Mutationen in drei Genen, die zu unkämmbaren Haaren führen Manche Kinder leiden unter völlig zersausten Haaren, die sich partout nicht kämmen lassen. Im Deutschen trägt das Phänomen den treffenden Namen „Syndrom der unkämmbaren Haare“ oder auch „Struwwelpeter-Syndrom“. Forscher der Universitäten Bonn und Toulouse haben Mutationen in drei Genen identifiziert, die dafür verantwortlich sind. Insgesamt waren an der Arbeit Wissenschaftler aus acht Ländern beteiligt. Die Ergebnisse sind heute im American Journal of Human GeneticsWeiterlesen

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Wissenschaftlerin an der Universitäts-Augenklinik mit über 500.000 Euro

Altersabhängige Makuladegeneration im Blick Über einen Förderbescheid der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) freut sich Priv.-Doz. Dr. med. Monika Fleckenstein von der Universitäts-Augenklinik. Insgesamt 511.850 Euro stellt die DFG zur Erforschung der so genannten „geographischen Atrophie“zur Verfügung, einer Spätform der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD). Nach einer ersten dreijährigen Förderperiode geht das Projekt nun in eine dreijährige Verländerung. Die geographische Atrophie ist eine der häufigsten Ursachen für Altersblindheit. Im Gegensatz zur neovaskulären Form der AMD, die mittlerweile erfolgreich behandelt werden kann, existiert für dieWeiterlesen

Knapp 260 Liter Blut sichern 1. Platz im Vampire-Cup

Pharmazie-Fachschaft organisiert den Blutspende-Marathon am Uni-Klinikum Bonn Anlässlich Halloween rief der Bundesverband der Pharmaziestudierenden (BPhD) deutschlandweit den Vampire-Cup aus. Die Fachschaft der Universität Bonn nahm in Kooperation mit dem Blutspendedienst am Universitätsklinikum Bonn zum zweiten Mal daran teil und motivierte 519 Bonner Bürger, zusammen 259,5 Liter Blut zu spenden. Damit konnte die Bonner Pharmazie den diesjährigen Vampire-Cup gewinnen. „Blut wird immer benötigt. Daher wollen wir auf den ständigen Mangel an Blutkonserven aufmerksam machen und gerade junge Menschen motivieren.“ So beschreibtWeiterlesen

Zentrum für seltene Erkrankungen am UKB zieht nach fünf Jahren Bilanz – Tatort-Pathologe Joe Bausch unterstützt die Ermittlungen

Einladung zur Jubiläumsveranstaltung des ZSEB am 18. November 2016 um 15:00 Uhr. Bonn, 07.10.2016. In Deutschland sind ca. vier Millionen Menschen von einer seltenen Erkrankung betroffen. Seltene Krankheiten umfassen zahlreiche genetische Erkrankungen, darüber hinaus aber auch nicht genetisch bedingte Fehlbildungen, Infektionen, Autoimmunerkrankungen und psychiatrische Krankheiten. Sie richtig zu diagnostizieren und zu behandeln ist eine schwierige Aufgabe, der meist nur ein interdisziplinäres Team aus Spezialisten gewachsen ist. Viele Patienten haben jahrelange Ärzteodysseen hinter sich. Ihnen zu helfen kommt oft einer medizinischenWeiterlesen

Studie stellt Unfruchtbarkeitstest in Frage

Spermienreifung scheint robuster gegenüber einer bestimmten genetischen Störung zu sein als gedacht Die Spermienreifung ist möglicherweise robuster gegenüber einem bestimmten genetischen Ungleichgewicht als bislang gedacht. Das zeigt eine neue Studie unter Federführung der Universität Bonn. Die Resultate gelten allerdings bislang nur für Mäuse. Sollte sie sich auch für den Menschen erhärten, würde das die Aussagekraft mancher Tests für die Spermienqualität von Männern in Frage stellen. Die Studie erscheint am 11. November 2016 in der Zeitschrift Scientific Reports der Nature PublishingWeiterlesen

Patientenkolloquium des Uni-Klinikums Bonn rund um das Schultergelenk

Schmerzblitz bei jeder Armbewegung Im Rahmen des regelmäßig stattfindenden Patientenkolloquiums „Uni-Medizin für Sie – Mitten im Leben“ lädt das Universitätsklinikum Bonn zu einem Informationsabend ein. Unter dem Motto „Wenn die Schulter zu viel Last trägt“ geben Vorträge einen Überblick über Abklärung von Schulterschmerzen, mögliche Behandlungsmethoden und Nachsorge. Die kostenlose Veranstaltung findet statt am: Donnerstag, 17. November 18:00 Uhr Hörsaal des Biomedizinischen Zentrums (BMZ) Sigmund-Freud-Straße 25 auf dem Venusberg Mit seiner frei schwebenden Konstruktion, die hauptsächlich durch Muskeln, Sehnen und BänderWeiterlesen

Live-Übertragungen von Bonn nach Washington

Der TCT 2016 ist der größte interventionell-kardiologische Kongress weltweit mit mehr als 10.000 Besuchern. Diese konnten live die interventionellen Eingriffe des Bonner Herzzentrums mit erleben. Die Kollegen der Kardiologie und Herzchirurgie haben am Montag, 31.10.2016 via Satellit aus den Herzkatheterräumen komplexe minimal-invasive Eingriffe an den Herzklappen gezeigt. Einer der Patienten wurde weltweit zum ersten Mal in einem solchen Rahmen mit einem Kombinationseingriff per Katheter an der Trikuspidal- und Mitralklappe behandelt. Nur die weltweit führenden Herzzentren werden an diesen Live-Übertragungen zumWeiterlesen

Neues Kompetenzzentrum für Haare am Uni-Klinikum Bonn gegründet

Hilfe bei Haarausfall aus einer Hand Viele Männer aber auch Frauen leiden unter Haarverlust. Die Ursachen dafür sind vielfältig und erfordern eine exakte Abklärung. Daher haben jetzt Spezialisten am Universitätsklinikum Bonn ein in Deutschland einzigartiges Kompetenzzentrum „Haar“ ins Leben gerufen. Neben Beratung und Diagnostik gibt es das Angebot einer Haartransplantation. Zudem bietet umfassende Forschung zum Thema Haarausfall Lösungsstrategien an. Ziel ist es, jeden Betroffenen ganz individuell zu betreuen. Ein paar Haare morgens auf dem Kopfkissen sind noch kein Grund zurWeiterlesen