Augenärzte-Delegation aus 12 Ländern zu Gast in der Universitäts-Augenklinik Bonn + + + mehr:

Einen internationalen wissenschaftlichen Austausch von Delegierten aus 12 Ländern organisierte in den drei ersten Oktoberwochen die Universitäts-Augenklinik Bonn. Im Rahmen eines „Preceptorships“ für Netzhautspezialisten verschafften sich die Teilnehmer einen ausführlichen Überblick über die neuesten diagnostischen Verfahren und Behandlungsmethoden bei Netzhaut- und Makulaerkrankungen. Gastgeber und Klinikdirektor, Professor Frank Holz, und sein Team tauschten sich mit den Kolleginnen und Kollegen zu innovativen mikrochirurgischen Verfahren und medikamentösen Behandlungsmethoden und Anwendungsgebieten aus.

Die Besuchergruppe setzte sich aus Klinikleitern und Operateuren in den ersten beiden Wochen aus den größten Netzhautkliniken im arabischen Sprachraum von Marokko bis Katar, in der dritten Oktoberwoche aus skandinavischen, polnischen und slowenischen Deligierten zusammen. Den Teilnehmern wurden neben bestimmten neuartigen Operationstechniken neueste diagnostische Bildgebungsverfahren und das Spezialsprechstundensystem an der Bonner Universitäts-Augenklinik veranschaulicht. Interaktiv wurden Fälle und Therapieansätze anhand von Fallbeispielen der Teilnehmer diskutiert.  Auf großes Interesse stieß auch die Spezialsprechstunde für seltene Netzhauterkrankungen im Rahmen des „Zentrums Seltene Erkrankungen an der Universität Bonn“ (ZSEB) unter der Leitung von Professor Peter Charbel Issa sowie die Integration der Patientenselbsthilfe-Organisation „ProRetina“. Von besonderem Interesse war auch der moderne 3D-Simulator eines virtuellen Netzhautpatienten, der an der Augenklinik der Ausbildung von Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitenden dient.

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Die Sprecherin der Delegationen,  Maja Hugod,  zeigte sich im Namen der Gruppen von der engen und effizienten Verzahnung von Forschung, Lehre und Behandlung an der Bonner Klinik beeindruckt.

Nach jeweils zwei Tagen mit Vorträgen zu verschiedensten Aspekten von Netzhauterkrankungen, OP-Hospitationen und Vorstellung des internationalen GRADE Reading Centers, des Molekularbiologischen, Imaging- und histopathologischen Labors sowie des klinischen Studienzentrums konnte Klinikdirektor Professor Holz ein freundschaftlich verbundenes internationales Kollegium verabschieden. Der rege Austausch zwischen Forschern und Netzhaut-Spezialisten soll weiter gepflegt werden: die nächsten „Preceptorships“ wurden für 2016 wieder fest eingeplant.

 

Abbildungen:

Klinikdirektor Prof. Frank Holz und die Referenten der Universitäts-Augenklinik Bonn mit Netzhautspezialisten aus 12 Ländern

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