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Das Universitätsklinikum Bonn erweitert mit neuer Smartphone App seinen Service für Blutspender

Mit einer neuen Smartphone App erweitert der Blutspendedienst am Universitätsklinikum Bonn seinen Service. Wird bei einem aktuellen Notfall eine ganz bestimmte Blutgruppe gebraucht, kann über die neue App im Unterschied zur bereits etablierten Facebook-Blutspende-App eine entsprechende Nachricht verschickt werden. Zudem können jetzt auch Blutspender, die Facebook nicht nutzen, aktuelle Informationen und eine Erinnerung erhalten, wann sie wieder spenden dürfen. Weiterer Zusatznutzen ist, dass die Smartphone App auch die voraussichtliche Wartezeit anzeigt.

Blut kann nur der Körper selbst bilden und ist durch nichts zu ersetzen. Deshalb ist es wichtig, dass es Menschen gibt, die ihr Blut für Kranke und Verletzte spenden. In jeder Minute benötigt ein Mensch in Deutschland eine Blutspende. Doch sind die Spenderzahlen derzeit rückläufig. Am Universitätsklinikum Bonn werden pro Jahr etwa 30.000 Blutspenden benötigt, davon allein jede zweite in der Notfall- und Intensivmedizin sowie bei der Versorgung von Krebspatienten. „Mit der neuen Smartphone App können wir direkt mit unseren Spendern Kontakt aufnehmen, deren Blutgruppe dringend benötigt wird“, sagt Prof. Dr. Johannes Oldenburg, Direktor des Instituts für Experimentelle Hämatologie und Transfusionsmedizin am Universitätsklinikum Bonn.

Die neue App funktioniert ganz einfach:
Über http://www.blutspendeausweis.de kann sie kostenlos auf iPhones und Android-Smartphones heruntergeladen werden. Der Nutzer notiert jeden Blutspende-Termin in der App. Diese ermittelt dann, wann die Spendenpause vorbei ist und erinnert den App-Nutzer automatisch, dass er wieder spenden kann. Zusätzlich gibt es einen Überblick über die bisherige Spendenhistorie. Selbstverständlich werden keine personenbezogenen Daten gespeichert.

Neben den Öffnungszeiten und Kontaktdaten des Blutspendedienstes am Universitätsklinikum Bonn, kann sich der App-Nutzer die voraussichtlichen Wartezeiten, basierend auf Erfahrungswerten, anzeigen lassen. Zudem besteht die Möglichkeit, Informationen direkt und zielgenau an die Spender weiterzugeben. „Eine neue attraktive Möglichkeit mit unseren Spendern zu kommunizieren. Das hilft, Engpässe bei der Versorgung mit Blutkonserven zu vermeiden“, betont Prof. Oldenburg.

 

Kontakt für die Medien:

Blutspendedienst am Universitätsklinikum Bonn
Institut für Exp. Hämatologie und Transfusionsmedizin
Monika Jakobs-Sackenheim
Koordinatorin Werbung und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0228/287-15134
E-Mail: monika.jakobs_sackenheim@ukb.uni-bonn.de

 

 

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