Medizinische Fakultät sieht sich auf Erfolgskurs + + + mehr:

Erfolgreichster Fachbereich in ganz Nordrhein-Westfalen / bundesweit Platz 11
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Am 19. Oktober beginnt für 272 Erstsemester im Fach Medizin und 77 im Fach Zahnmedizin mit den ersten Vorlesungen das Studium in Bonn. Auf sie wartet nicht nur eine anspruchsvolle und umfassende Arztausbildung, sondern auch ein besonders forschungsorientiertes akademisches Umfeld. Denn die Medizinische Fakultät der Universität Bonn kann für sich in Anspruch nehmen, der forschungsstärkste medizinische Fachbereich in Nordrhein-Westfalen zu sein. Das betont Dekan Prof. Dr. Nicolas Wernert. Die Fakultät sei auf „Erfolgskurs“, erklärte er zum Beginn des Wintersemesters.

Besonders erfolgreich war die Medizinische Fakultät im harten Wettbewerb um die Fördermittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Insgesamt 50,6 Millionen Euro warben die Bonner Mediziner im Zeitraum 2011 bis 2013 laut „Förderatlas 2015“ bei der DFG ein – mehr als jede andere NRW-Fakultät und Platz 11 von 76 im bundesweiten Vergleich. Insgesamt verzeichnet die Bonner Medizin ein jährliches Drittmittelvolumen von 43 Millionen Euro – also fast ein Drittel der rund 150 Millionen Euro Drittmitteleinnahmen der Universität Bonn. Drittmittel sind Gelder, die die Wissenschaftler über die Grundfinanzierung durch das Land hinaus von „Dritten“ einwerben, darunter öffentliche Förderorganisationen, öffentliche und private Stiftungen und – in kleinerem Umfang – aus der Wirtschaft.

Stolz erklärt Dekan Wernert: „Im vergangenen Jahrzehnt hat die Medizinische Fakultät sich sehr gut entwickelt. Im Wettbewerb um Forschungsmittel der DFG haben wir alle anderen medizinischen Fakultäten im Land NRW überholt, und auch in der Lehre neue Maßstäbe gesetzt.“

Bei der Betrachtung einzelner Forschungsfelder im „Förderatlas“ belegt die Medizinische Fakultät in Bonn im Bereich „Mikrobiologie, Immunologie und Virologie“ deutschlandweit sogar den 5. Platz, in den Neurowissenschaften den 8. Platz von 58. „Die gute Platzierung verdanken wir nicht zuletzt unserem Schwerpunkt Neurowissenschaften mit seinen Sonderforschungsbereichen und dem 2012 eingeworbenen Exzellenzcluster ImmunoSensation“ des Schwerpunkts Immunologie-Infektiologie, erklärt Prof. Wernert. Weitere Forschungsschwerpunkte der Fakultät seien Genetische Medizin und Genetische Epidemiologie, Hepato-Gastroenterologie und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems.

Auch translationale Forschung, also die Überführung von Grundlagenforschung in die klinische Praxis zum Wohle der Patienten, werde in Bonn groß geschrieben, sagt Dekan Wernert. Darüber hinaus profitiere der wissenschaftliche Nachwuchses ganz wesentlich von der Drittmittelförderung.

Drittmittel fließen vor allem in Personalstellen, aber auch in Sachausgaben für die Forschung. Die Drittmitteleinwerbungen der Universität insgesamt bescheren der Region Bonn über 1.200 zusätzliche hochqualifizierte Arbeitsplätze. Allein an der Medizinischen Fakultät und dem Universitätsklinikum Bonn sind derzeit ca. 5.000 Mitarbeiter tätig, darunter ca. 1.500 Wissenschaftler und Ärzte.

Weitere Informationen:
http://www.dfg.de/foerderatlas

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Hochschulkommunikation

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